Ausschreibung für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2018 gestartet

Nach dem großen Echo in den vergangenen Jahren schreiben das Handelsblatt, die Frankfurter Buchmesse und die Investmentbank Goldman Sachs den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2018 aus – bereits zum zwölften Mal. Der Preis für das beste Wirtschaftsbuch des Jahres wird am 12. Oktober 2018 in Frankfurt bei einer festlichen Veranstaltung im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Mit dem Preis soll eine Autorin oder ein Autor ausgezeichnet werden, die in beispielhafter Weise das Thema Wirtschaft behandeln und einem breiten Publikum ökonomische Zusammenhänge verständlich nahebringen. Das Motto des Preises lautet deshalb „Wirtschaft verstehen“.

Über die Preisvergabe entscheidet eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Senior Editor und Handelsblatt-Autor Hans-Jürgen Jakobs. Die zehn Finalisten für den Preis stellt das Handelsblatt vor der Preisverleihung ausführlich auf der Literaturseite vor.

Die Teilnahmebedingungen, das Anmeldeformular und weitere Informationen sind zu finden unter: www.deutscher-wirtschaftsbuchpreis.de

 

Kontakt:
Kerstin Jaumann
Leiterin Presse & Kommunikation
Tel.: +49 (0)211 – 887 1015
E-Mail: pressestelle@handelsblattgroup.com

Yuval Noah Harari gewinnt den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2017

Für sein Buch „Homo Deus – Eine Geschichte von Morgen“, erschienen im Beck-Verlag, hat Yuval Noah Harari den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2017 gewonnen. Die Jury wählte das Buch aus einer Shortlist von zehn Titeln zum besten Wirtschaftsbuch des Jahres. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro. Der Preis wurde am Freitagabend im Rahmen der Frankfurter Buchmesse bei einer feierlichen Gala überreicht.

Die Jury, zusammengesetzt aus hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft, entschied sich für Hararis Buch, um einen Akzent zu setzen: „Es geht um die Folgen des technisch-zivilisatorischen Umbruchs, in dem wir uns befinden. Der Autor bietet brillant geschrieben Denkanstöße und startet eine Debatte, die von uns allen fortgeführt werden muss“, heißt es in der Begründung.

Hunger, Krankheit und Krieg, die Plagen der Vergangenheit, sind beherrschbar geworden, schreibt Harari. Doch was passiert, wenn künstliche Intelligenz unsere eigenen kognitiven Fähigkeiten überholt, wenn Google und Facebook unsere politischen Einstellungen besser kennen als wir selbst, was wird aus dem Wohlfahrtsstaat, wenn Computer die Menschen vom Arbeitsmarkt verdrängen, und kommen aus dem Silicon Valley am Ende nicht nur neue Geräte, sondern auch neue Religionen?

„Das Buch ist keine Science-Fiction, der Autor hat extrem spannende Ansätze, eine neue Sicht der Dinge, um auf die Themen der Zukunft zu fokussieren“, erklärte der Jury-Vorsitzende Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts. „Je besser wir verstehen, wie sich die neuen Technologien auf unsere Wirtschaft, Politik und Ethik auswirken, umso klügere Entscheidungen können wir über ihre Verwendung treffen.“

Der israelische Autor Harari lehrt Weltgeschichte an der Hebrew University in Jerusalem. Politische Führer wie der französische Präsident Macron und Unternehmer wie Bill Gates suchen den Dialog mit ihm. Sein erstes Buch „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ war ein internationaler Bestseller.

Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis wird verliehen vom Handelsblatt, der Frankfurter Buchmesse und der Investmentbank Goldman Sachs, die das Preisgeld stiftet. Die Partner wollen mit der Auszeichnung die Bedeutung des Wirtschaftsbuches bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen und einen Beitrag zur ökonomischen Bildung in der Gesellschaft liefern. Dabei sind innovative Themensetzung, Verständlichkeit und Lesbarkeit wichtige Kriterien. Das Motto des Preises lautet deshalb „Wirtschaft verstehen“.

Kontakt:
Kerstin Jaumann
Leiterin Presse & Kommunikation
Tel.: +49 (0)211 – 887 1015
E-Mail: pressestelle@vhb.de

Deutscher Wirtschaftsbuchpreis 2017: Die Shortlist

Die Finalisten des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises 2017 stehen fest. Zehn Bücher haben es in die Endauswahl geschafft. Eine hochkarätige Jury wählt aus den Titeln der Shortlist das beste Wirtschaftsbuch des Jahres. Den Vorsitz der Jury hat Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts. Der Preis wird am 13. Oktober im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis steht unter dem Motto „Wirtschaft verstehen“. Das Handelsblatt, die Frankfurter Buchmesse und die Investmentbank Goldman Sachs vergeben den Preis, um die Wirtschaftsliteratur zu fördern. Die drei Partner wollen mit der Auszeichnung die Bedeutung des Wirtschaftsbuches bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen. Zu den Auswahlkriterien gehören deshalb neben innovativer Themensetzung oder einem neuen Blickwinkel auch Verständlichkeit und Lesbarkeit. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die zehn Bücher der Shortlist stellt das Handelsblatt in den kommenden Wochen ausführlich auf der Literaturseite in der Wochenendausgabe vor. Alle weiteren Informationen zum Preis und die Rezensionen sind auch zu finden unter: www.deutscher-wirtschaftsbuchpreis.de


Die Shortlist:

Jutta Allmendinger:
Das Land, in dem wir leben wollen.
Wie die Deutschen sich ihre Zukunft vorstellen
Pantheon, 272 Seiten, 16,99 Euro

Johannes Becker, Clemens Fuest:
Der Odysseus-Komplex.
Ein pragmatischer Vorschlag zur Lösung der Eurokrise

Hanser, 285 Seiten, 24 Euro

Thomas L. Friedman:
Thank you for being late.
Ein optimistisches Handbuch für das Zeitalter der Beschleunigung
Lübbe, 480 Seiten, 24 Euro

Rainer Hank:
Lob der Macht
Klett-Cotta, 272 Seiten, 20 Euro

Yuval Harari:
Homo Deus.
Eine Geschichte von morgen
Beck, 576 Seiten, 24,95 Euro

Nicolaus Heinen, Jan Mallien, Florian Toncar:
Alles auf Anfang.
Warum der Euro scheitert und wie ein Neustart gelingt

Campus, 235 Seiten, 24,95 Euro

Hans-Jürgen Jakobs:
Wem gehört die Welt?
Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus
Knaus, 680 Seiten, 36 Euro

Jürgen Neffe:
Karl Marx.
Der Unvollendete

C. Bertelsmann, 656 Seiten, 28 Euro

Hans-Werner Sinn:
Der schwarze Juni.
Brexit, Flüchtlingswelle, Euro-Desaster – Wie die Neugründung Europas gelingt
Herder, 384 Seiten, 24,99 Euro

Andreas Weigend:
Data for the people.
Wie wir die Macht über unsere Daten zurückerobern
Murmann, 352 Seiten, 26,90 Euro

 

Kontakt:
Kerstin Jaumann
Leiterin Presse & Kommunikation
Tel.: +49 (0)211 – 887 1015
E-Mail: pressestelle@vhb.de

 

 

Ausschreibung für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2017 gestartet

Nach dem großen Echo in den vergangenen Jahren schreiben das Handelsblatt, die Frankfurter Buchmesse und die Investmentbank Goldman Sachs den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2017 aus. Der Preis für das beste Wirtschaftsbuch des Jahres wird am Freitag, den 13. Oktober in Frankfurt bei einer festlichen Veranstaltung im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Mit dem Preis sollen eine Autorin oder ein Autor ausgezeichnet werden, die in beispielhafter Weise das Thema Wirtschaft behandeln und einem breiten Publikum ökonomische Zusammenhänge verständlich nahebringen. Das Motto des Preises lautet deshalb „Wirtschaft verstehen“.

Über die Preisvergabe entscheidet eine  hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart. Die zehn Finalisten für den Preis stellt das das Handelsblatt vor der Preisverleihung ausführlich auf der Literaturseite vor.

Die Teilnahmebedingungen, das Anmeldeformular und weitere Informationen finden Sie unter: www.deutscher-wirtschaftsbuchpreis.de

Kontakt:
Kerstin Jaumann
Leiterin Presse & Kommunikation
Tel.: +49 (0)211 – 887 1015
E-Mail: pressestelle@vhb.de

Christoph Keese gewinnt den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2016

Für sein Buch „Silicon Germany – Wie wir die digitale Transformation schaffen“, erschienen im Knaus-Verlag, hat Christoph Keese den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2016 gewonnen. Die Jury wählte das Buch aus einer Shortlist von zehn Titeln zum besten Wirtschaftsbuch des Jahres. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro. Der Preis wurde am Freitagabend im Rahmen der Frankfurter Buchmesse bei einer feierlichen Gala überreicht.

Die Jury, zusammengesetzt aus hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft, entschied sich für das Buch, weil sie es für den besten Beitrag des Jahres in der Diskussion über das große Thema der digitalen Transformation hält. Ein kritischer Beitrag, doch mit Perspektive: Christoph Keese diagnostiziert, dass deutsche Unternehmen sich zu sehr auf alte Stärken konzentrieren und dadurch den Anschluss an die digitalisierte Wirtschaft verpassen. Deutschland habe die Wahl zwischen Technikmuseum oder Silicon Valley, schreibt der Autor.

Aber er meint auch, dass es noch nicht zu spät ist. „Mit ‚Silicon Germany‘ legt Christoph Keese nicht nur den Finger in die Wunde, sondern er zeigt, dass der Rückstand aufgeholt werden kann und es noch nicht zu spät ist für den digitalen Wandel“, heißt es in der Begründung der Jury, „nur wer weiß, wie es zu tun ist, kann den Turnaround schaffen“. Damit gehöre das Buch zur Pflichtlektüre für Entscheider.

„Wir prämieren das Buch zum besten Wirtschaftsbuch des Jahres, weil der Autor spannend und gut lesbar anhand von Beispielen aus allen Branchen analysiert, was getan werden muss, damit die deutsche Wirtschaft nicht abgehängt wird“, erklärte der Jury-Vorsitzende Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts. „Das Buch bietet Diagnose, Hoffnung und Heilung in einem. Dem Autor ist ein großer Wurf gelungen. Dieses Buch kann das Leben von tausenden Firmen verändern.“

Der Autor Christoph Keese, Wirtschaftswissenschaftler und Journalist, ist Verlagsmanager bei Axel Springer. Er war Chefredakteur der „Financial Times Deutschland“ und veröffentlichte 2014 „Silicon Valley – was aus dem mächtigsten Teil der Welt auf uns zukommt“.

Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis wird verliehen vom Handelsblatt, der Frankfurter Buchmesse und der Investmentbank Goldman Sachs, die das Preisgeld stiftet. Die Partner wollen mit der Auszeichnung die Bedeutung des Wirtschaftsbuches bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen und einen Beitrag zur ökonomischen Bildung in der Gesellschaft liefern. Verständlichkeit ist ein wichtiges Kriterium. Das Motto des Preises lautet deshalb „Wirtschaft verstehen“.

Alle weiteren Informationen zum Preis, zur Jury und zu den Initiatoren gibt es unter: www.deutscher-wirtschaftsbuchpreis.de

 

Kontakt:
Kerstin Jaumann
Leiterin Presse & Kommunikation
Tel.: +49 (0)211 – 887 1015
E-Mail: pressestelle@vhb.de

Deutscher Wirtschaftsbuchpreis 2016: Die Shortlist

Die Finalisten des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises stehen fest: Zehn Bücher haben es in die Endauswahl für 2016 geschafft. Eine hochkarätige Jury wählt in diesem Jahr zum zehnten Mal aus den Titeln der Shortlist das beste Wirtschaftsbuch des Jahres. Den Vorsitz der Jury hat Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts. Der Preis wird am 21. Oktober im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis steht unter dem Motto „Wirtschaft verstehen“. Das Handelsblatt, die Frankfurter Buchmesse und die Investmentbank Goldman Sachs vergeben den Preis, um die Wirtschaftsliteratur zu fördern. Die drei Partner wollen mit der Auszeichnung die Bedeutung des Wirtschaftsbuches bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen. Zu den Auswahlkriterien gehören deshalb neben innovativer Themensetzung oder einem neuen Blickwinkel auch Verständlichkeit und Lesbarkeit. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die zehn Bücher der Shortlist stellt das Handelsblatt in den kommenden Wochen auf der Literaturseite in der Wochenendausgabe vor. Alle weiteren Informationen zum Preis, zur Jury und zu den Initiatoren gibt es unter: www.deutscher-wirtschaftsbuchpreis.de

 

Die Shortlist 2016:

George Akerlof, Robert Shiller: Phishing for Fools.
Manipulation und Täuschung in der freien Marktwirtschaft.
Econ, Berlin 2016,
416 Seiten, 24 Euro


Adam Grant: Nonkonformisten.
Warum Originalität die Welt bewegt.
Droemer, München 2016,
384 Seiten, 22,99 Euro


Christoph Keese: Silicon Germany.
Wie wir die digitale Transformation schaffen
.
Knaus, München 2016,
368 Seiten, 22,99 Euro


Paul Mason: Postkapitalismus.
Grundrisse einer kommenden Ökonomie.
Suhrkamp, Berlin 2016,
430 Seiten, 26,95 Euro


Alec Ross: Die Wirtschaftswelt der Zukunft.
Plassen, Kulmbach 2016,
400 Seiten, 24,99 Euro
Alvin E. Roth: Wer kriegt was und warum?
Bildung, Jobs und Partnerwahl: Wie Märkte funktionieren.
Siedler, München 2016,
304 Seiten, 24,99 Euro


Wolfgang Schäuble (und Michel Sapin): Anders gemeinsam
(im Gespräch mit Ulrich Wickert).

Hoffmann und Campe, Hamburg 2016,
256 Seiten, 22 Euro


Mark C. Schneider: Volkswagen.
Eine deutsche Geschichte.

Berlin Verlag, 2016,
304 Seiten, 22 Euro


Hans-Werner Sinn: Der Euro.
Von der Friedensidee zum Zankapfel.
Hanser, München 2016,
560 Seiten, 24,90 Euro


Sahra Wagenknecht: Reichtum ohne Gier.
Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten.
Campus, Frankfurt 2016,
292 Seiten, 19,95 Euro

 

 

Kontakt:
Kerstin Jaumann
Leiterin Presse & Kommunikation
Tel.: +49 (0)211 – 887 1015
E-Mail: pressestelle@vhb.de

Ausschreibung für Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2016 gestartet

Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis feiert in diesem Jahr Jubiläum: Bereits zum zehnten Mal suchen das Handelsblatt, die Frankfurter Buchmesse und die Investmentbank Goldman Sachs das beste Wirtschaftsbuch des Jahres 2016. Der Gewinner wird am 21. Oktober 2016 bei einer festlichen Veranstaltung im Rahmen der Frankfurter Buchmesse gekürt. Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Mit dem Preis sollen die Autorin oder der Autor ausgezeichnet werden, die in beispielhafter Weise das Thema Wirtschaft behandeln und einem breiten Publikum wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich nahebringen. Das Motto des Preises lautet deshalb „Wirtschaft verstehen“.

Über die Preisvergabe entscheidet eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart. Zu den Jurymitgliedern zählen unter anderem Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner, Lehrstuhl für Entrepreneurial Finance an der Technischen Universität München, Dr. Simone Bagel-Trah, Aufsichtsratsvorsitzende der Henkel AG & Co. KGaA, die Autorin Dr. Susanne Schmidt, Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, Dr. Jörg Kukies, Co-Chef Goldman Sachs Deutschland, Dr. Wolfgang Fink, Co-Chef Goldman Sachs Deutschland, Bodo Hombach, Vorstandsmitglied der Brost-Stiftung und Prof. Dr. Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Institute. Die zehn Finalisten für den Preis stellt das Handelsblatt vor der Preisverleihung ausführlich auf der Literaturseite vor.

Die Teilnahmebedingungen, das Anmeldeformular und weitere Informationen gibt es unter www.deutscher-wirtschaftsbuchpreis.de

 

Kontakt:
Kerstin Jaumann
Leiterin Presse & Kommunikation
Tel.: +49 (0)211 – 887 1015
E-Mail: pressestelle@vhb.de

Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee gewinnen den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2015

Für ihr Buch „The Second Machine Age – Wie die nächste digitale Revolution unser aller Leben verändern wird“, erschienen im Plassen-Verlag, haben Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2015 gewonnen. Die Jury wählte das Buch aus einer Shortlist von zehn Titeln zum besten Wirtschaftsbuch des Jahres. Das Preisgeld beträgt 10 000 Euro. Der Preis wurde am Donnerstagabend im Rahmen der Frankfurter Buchmesse bei einer feierlichen Gala überreicht.

Die Jury, zusammengesetzt aus hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft, entschied sich für das Buch, weil sie es für den wichtigsten Debattenbeitrag zum digitalen Wandel hält. „Wir prämieren ‚The Second Machine Age‘, weil die Autoren das zentrale Thema unseres Zeitalters allgemeinverständlich und klar geschrieben analysieren und zugleich optimistisch in die Zukunft blicken“, erklärte der Jury-Vorsitzende Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts. „Die Autoren sagen voraus, dass die digitale Revolution unser Arbeitsleben mindestens genauso grundlegend verändern wird wie die industrielle Revolution vor 200 Jahren. Mit dem technologischen Fortschritt sind für uns große Herausforderungen verbunden.“

Die digitale Revolution ist an einem Punkt angelangt, an dem die Möglichkeiten explodieren, schreiben die Autoren. Grund für den Quantensprung des technischen Fortschritts ist das exponentielle Wachstum der Computerpower. Das gilt vor allem für die Robotik, die Nutzung und Vernetzung riesiger Datenmengen und für die künstliche Intelligenz. Stichworte sind fahrerlose Autos, 3-D-Drucker und Big Data. „Besonders beeindruckt hat uns, dass die gesellschaftspolitische Dimension der digitalen Revolution ebenso klar beschrieben ist wie die technische“, heißt es in der Begründung der Jury. „Und es ist wichtig, dass sich die deutsche Gesellschaft mit dem Thema digitale Revolution beschäftigt.“ Brynjolfsson und McAfee unterrichten und forschen an der amerikanischen Eliteuniversität Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis wird verliehen vom Handelsblatt, der Frankfurter Buchmesse und der Investmentbank Goldman Sachs, die das Preisgeld stiftet. Die Partner wollen mit der Auszeichnung die Bedeutung des Wirtschaftsbuchs bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen und einen Beitrag zur ökonomischen Bildung in der Gesellschaft liefern. Verständlichkeit ist ein wichtiges Kriterium. Das Motto des Preises lautet deshalb „Wirtschaft verstehen“.

 

Kontakt:
Kerstin Jaumann
Leiterin Presse und Kommunikation
Tel.: +49 (0)211 – 887 1015
E-Mail: pressestelle@vhb.de

Deutscher Wirtschaftsbuchpreis 2015: Die Shortlist

Die Finalisten des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises 2015 stehen fest. Zehn Bücher haben es in die Endauswahl geschafft. Eine hochkarätige Jury wählt aus den Titeln der Shortlist das beste Wirtschaftsbuch des Jahres. Den Vorsitz der Jury hat Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts. Der Preis wird am 15. Oktober im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis steht unter dem Motto „Wirtschaft verstehen“. Das Handelsblatt, die Frankfurter Buchmesse und die Investmentbank Goldman Sachs vergeben den Preis, um die Wirtschaftsliteratur zu fördern. Die drei Partner wollen mit der Auszeichnung die Bedeutung des Wirtschaftsbuches bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen. Zu den Auswahlkriterien gehören deshalb neben innovativer Themensetzung oder einem neuen Blickwinkel auch Verständlichkeit und Lesbarkeit. In diesem Jahr wird der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis zum neunten Mal verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die zehn Bücher der Shortlist stellt das Handelsblatt in den kommenden Wochen auf der Literaturseite in der Wochenendausgabe vor. Alle weiteren Informationen zum Preis sind zu finden unter: www.deutscher-wirtschaftsbuchpreis.de

Die Shortlist 2015:

  • Thilo Bode:
    Die Freihandelslüge.
    Warum TTIP nur den Konzernen nützt – und uns allen schadet
    DVA, München 2015,
    272 Seiten, 14,99 Euro

 

  • Eric Brynjolfsson, Andrew McAfee:
    The Second Maschine Age.
    Wie die nächste digitale Revolution unser aller Leben verändern wird
    Plassen, Kulmbach 2014,
    368 Seiten, 24,99 Euro

 

  •  Colin Crouch:
    Die bezifferte Welt.
    Wie die Logik der Finanzmärkte das Wissen bedroht
    Suhrkamp, Berlin 2015,
    200 Seiten, 21,95 Euro

 

  • Gunter Dueck:
    Schwarmdumm.
    So blöd sind wir nur gemeinsam
    Campus, Frankfurt 2015,
    324 Seiten, 24,99 Euro

 

  • Barry Eichengreen:
    Die großen Crashs 1929 und 2008.
    Warum sich Geschichte wiederholt
    FBV, München 2015,
    560 Seiten, 34,99 Euro

 

  • Julia Friedrichs:
    Wir Erben.
    Was Geld mit Menschen macht
    Berlin Verlag, Berlin 2015,
    320 Seiten, 19,99 Euro

 

  • Henry Kissinger:
    Weltordnung.
    C. Bertelsmann, München 2015,
    480 Seiten, 24,99 Euro

 

  • Joseph Stiglitz:
    Reich und Arm.
    Die wachsende Ungleichheit in unserer Gesellschaft
    Siedler, München 2015,
    512 Seiten, 24,99 Euro

 

  • Ashlee Vance:
    Elon Musk.
    Tesla, PayPal, SpaceX. Wie Elon Musk die Welt verändert. Die Biografie.
    FBV, München 2015,
    368 Seiten, 19,99 Euro

 

  • Martin Walker:
    Germany 2064.
    Ein Zukunftsthriller
    Diogenes, Zürich 2015,
    432 Seiten, 24 Euro

    

Michael Lewis gewinnt den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2014

Für sein Buch „Flash Boys – Revolte an der Wall Street“, erschienen im Campus-Verlag, hat Michael Lewis den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2014 gewonnen. Die Jury wählte das Buch aus einer Shortlist von zehn Titeln zum besten Wirtschaftsbuch des Jahres. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro. Der Preis wurde am Donnerstagabend im Rahmen der Frankfurter Buchmesse bei einer feierlichen Gala überreicht.

Die Jury, zusammengesetzt aus hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft, entschied sich für das Buch, weil es packend und präzise geschrieben ist und die beiden großen Debatten der Gegenwart aufgreift: Big Data und die Bankenkrise. „Wir prämieren Flash Boys, weil hier ein großartiger Erzähler sich auf verständliche und unterhaltsame Art einem der wichtigsten Gegenwartsthemen angenommen hat, den Fehlentwicklungen der Finanzwirtschaft. Das Buch ist ein fulminantes Plädoyer für einen Kulturwandel im Geldgewerbe“, erklärte der Jury-Vorsitzende Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts. Lewis zeige am Beispiel des Hochfrequenzhandels, seiner Helfer und Helfershelfer, dass die Finanzkrise noch immer nicht vollständig aufgearbeitet sei. Auch  der das Problem verschärfende Einfluss einer falsch verstandenen Regulierung wird anschaulich thematisiert.

Der amerikanische Bestsellerautor beschreibt in seinem Buch, wie Händler Wertpapiere mit leistungsstarken Computern und Kabelnetzen im Millisekundentakt handeln und sich dadurch Vorteile gegenüber dem restlichen Markt verschaffen. Nach dem Erscheinen nahmen das FBI und die Börsenaufsicht SEC Ermittlungen auf. In der Begründung der Jury heißt es: „Lewis‘  Buch ist eine allgemeinverständlich geschriebene Parabel darauf, dass Spitzen-Technologie nicht automatisch den Wohlstand der Nationen befördert, sondern reale Wertschöpfung sogar zerstören kann.“

Der 1960 in New Orleans geborene Autor und Wirtschaftsjournalist Michael Lewis war nach dem Studium der Kunstgeschichte in Princeton und der Wirtschaftswissenschaften an der London School of Economics selbst Händler und arbeitete  bei der Investmentbank Solomon Brothers. Dann entschied er sich, als Autor zu arbeiten. Sein erstes Buch von 1989, „Wall Street Poker“, wurde sofort ein Bestseller. Über die Immobilienkrise, die zum Lehman-Crash 2008 führte, schrieb Lewis den Bestseller „Big Short“, der in den USA gerade verfilmt wird.

Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis wird verliehen vom  Handelsblatt, der Frankfurter Buchmesse und der Investmentbank Goldman Sachs, die das Preisgeld stiftet. Die Partner wollen mit der Auszeichnung die Bedeutung des Wirtschaftsbuches bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen und einen Beitrag zur ökonomischen Bildung in der Gesellschaft liefern. Verständlichkeit ist ein wichtiges Kriterium. Das Motto des Preises lautet deshalb „Wirtschaft verstehen“. Alle weiteren Informationen zum Preis und zur Jury sind zu finden unter: www.deutscher-wirtschaftsbuchpreis.de
Kontakt:
Kerstin Jaumann
Leiterin Presse und Kommunikation
Tel.: 0211.887-10 15
E-Mail: pressestelle@vhb.de