Pressemitteilung Düsseldorf den 04.05.2012 WirtschaftsWoche

BMW Landshut, Schmitz Cargobull Vreden und TeamTechnik „beste Fabriken Deutschlands“

Der bayrische Automobilbauer BMW ist diesjähriger Sieger des Wettbewerbs „Die Beste Fabrik“, mit dem die WirtschaftsWoche und mehrere renommierte internationale Managementschulen jetzt zum 13. Mal Deutschlands bestgeführte Fabriken auszeichnen. Im Werk Landshut haben es Management und Belegschaft über gemeinsame Initiativen in zwei Jahren geschafft, Kunststoff-Karosserieteile wie Stoßfänger, Spoiler und Seitenwände um 28 Prozent kostengünstiger zu fertigen und so die Zukunft der Produktion zu sichern.

Nur unwesentlich schlechter schnitten die beiden Zweitplatzierten ab: Zum einen das Werk von Schmitz Cargobull in Vreden, das Lastwagen-Kühlauflieger für den Transport von Fleisch, Obst und Gemüse baut. Zum anderen das Unternehmen Teamtechnik in Freiberg bei Stuttgart. Der Mittelständler produziert hoch spezialisierte Montage – und Prüfanlagen für die Automobilindustrie sowie für Medizintechnik- und Fotovoltaikhersteller.

Die WirtschaftsWoche vergibt den Preis gemeinsam mit der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar bei Koblenz, Insead in Frankreich, IESE in Spanien, Judge in England und RSM Erasmus in den Niederlanden. Nach den Worten der Produktionsexperten zeigen die Preisträger alles, was die deutsche Industrie so stark macht: Klare Marktorientierung, hohe Innovationskraft und äußerste Effizienz. Vor allem aber: „In keinem anderen Land ziehen Manager und Werker so konsequent an einem Strang“, lobt Insead-Juror Stephen Chick.

Der Kunststoffteile-Produktionsbereich von BMW in Landshut ist weltweiter Vorreiter bei der Entwicklung von Autodächern aus Kohlefasern. Seine Stoßfänger und Spoiler erreichen die BMW-Montagewerke heute schon zweieinhalb Tage nach Bestellung. Vor zwei Jahren dauerte das noch viereinhalb Tage. Schmitz Cargobull konnte die Taktzeiten in der Montage von 120 auf 13 Minuten verkürzen. TeamTechnik schaffte mit der Ausweitung seines Produktspektrums vergangenes Jahr einen Umsatzsprung von 85 auf 145 Millionen Euro und stellt gleich 100 neue Mitarbeiter ein.

Alle Bewerber durchlaufen bei Europas härtestem Vergleich produzierender Betriebe ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren: Dabei werden sie zunächst anhand von Kennzahlen in den Kategorien Geschäftsmodell, Strategieumsetzung, Wertschöpfungskette, Produkt- und Prozessentwicklung, Service und Kundenintegration sowie Kontinuierliche Verbesserung bewertet. Anschließend werden die Fabriken mit den besten Ergebnissen von den Juroren bei einem eintägigen Praxis-Check unter die Lupe genommen und vor Ort analysiert.

Die nationalen Sieger aus Deutschland, Frankreich, Spanien und den Niederlanden treten Ende Oktober im Rahmen einer WirtschaftsWoche Konferenz zur Kür des Europasiegers an. Im vergangenen Jahr konnte das John Deere-Werk im Spanischen Ibérica den Gesamtpreis erringen.

Die WirtschaftsWoche berichtet in ihrer am Montag, 7. Mai 2012 erscheinenden Ausgabe ausführlich über die Sieger und den Wettbewerb.

Mehr Informationen: www.bestefabrik.de

 

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