Pressemitteilung Düsseldorf den 22.04.2013 WirtschaftsWoche

Der Deutsche Innovationspreis 2013: Die Finalisten sind nominiert!

Bahnbrechende Innovationen im Flugzeug- und Fahrzeugbau, zukunftsweisende Medizin- und Sensortechnik, intelligentes Energiemanagement und umweltschonende neuartige Verfahren: All dies und mehr stellen die Finalisten des Deutschen Innovationspreises mit ihren Einreichungen unter Beweis.

Zu den innovativsten Unternehmen in der Kategorie Großunternehmen gehören 2013 die BMW AG, die Robert Bosch GmbH und die MTU Aero Engines Holding AG. In der Kategorie Mittelständische Unternehmen konnten die GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG und die Michael Koch AG überzeugen. Die drei besten Unternehmen in der Kategorie Kleinere Unternehmen und Start-ups sind die AKON GmbH, mastap GmbH und SeeFront GmbH.

Der Deutsche Innovationspreis, eine Initiative von Accenture, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Evonik Industries AG und der WirtschaftsWoche, steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie Dr. Philipp Rösler. Der Preis wird 2013 zum vierten Mal verliehen.

Die Preisträger werden am 26. April 2013 im Rahmen eines Galadinners im Bayerischen Hof in München vor 400 geladenen Gästen bekannt gegeben und geehrt.

DIE FINALISTEN
Die Finalisten der Kategorie Großunternehmen:
–       BMW AG (München) mit dem intelligenten Energiemanagement, das dem Fahrer Hinweise für eine effizientere Fahrweise gibt. Durch das neuartige Fahrassistenzsystem kann eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 25 % erzielt werden und das bei steigender Fahrdynamik.
–       Robert Bosch GmbH (Reutlingen) mit dem Einsatz mikromechanischer Sensoren (MEMS) in der Konsumelektronik. Bosch ist es gelungen, die ursprünglich für die Autoindustrie entwickelten Technologien für den Einsatz in der Konsumelektronik zu nutzen und weiterzuentwickeln. Statistisch gesehen steckt in jedem zweiten Smartphone ein Sensor von Bosch.
–       MTU Aero Engines Holding AG (München) mit einer neuen Triebwerksfamilie für zivile Mittelstreckenflugzeuge. Mit der neuen Niedertruckturbine gelingt MTU die Verbindung von Effizienz, Ressourcenschonung und Verringerung des Emissionsausstoßes. Die Ausweitung auf das Marktsegment der Langstreckenflugzeuge ist in Vorbereitung.

Die Finalisten der Kategorie Mittelständische Unternehmen:
–       GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG (Teltow) mit PhysioGate®, einem Tablet-Computer für die häusliche Überwachung von Hochrisikopatienten. Das System erfasst die Vitaldaten und leitet diese automatisch an das nächste Telemedizinzentrum weiter. Besonders für schwächer besiedelte Gebiete ist diese innovative Art der Patientenbetreuung von großem Vorteil.
–       Michael Koch GmbH (Ubstadt-Weiher) mit dem dynamischen Energiespeicher DES. Elektrische Antriebe müssen im Maschinenbau immer wieder abgebremst werden. Die Frage, wie die entstehende Bremsenergie sinnvoll genutzt werden könnte, führte zur Entwicklung des DES. Das Gerät dient als Zwischenspeicher für die entstehende Energie bei Bremsvorgängen und gibt diese wieder ab, sobald der Antriebsmotor wieder Energie benötigt.

Die Finalisten der Kategorie Kleinere Unternehmen und Start-ups:
–       Akon GmbH (Westhausen) mit einem Verfahren zur Eliminierung von Wasserstoffperoxid in der Leiterplattenfertigung. Durch den Einsatz von Ozon, das direkt in der Anlage produziert werden kann, entfällt die Gefahrstofflagerung von Wasserstoffperoxid komplett. Darüber hinaus wird die Produktqualität der Leiterplatten verbessert.
–       mastap GmbH (Wesel Bislich) mit dem mastap Mess-System. Das zerstörungsfreie und objektive Messverfahren dient der Beurteilung der Standsicherheit, Belastbarkeit und der zu erwartenden Lebensdauer von Strommasten und anderen mastartigen Bauwerken. Anders als bisher ist nur ein Bediener für die Messung erforderlich und die Messung kann am Fuß des Mastes durchgeführt werden.
–       SeeFront GmbH (Hamburg) für die SeeFront 3D-Technik ohne 3D-Brille. Der Anwender kann dreidimensionale Inhalte in bestmöglicher Bildqualität ohne spezielle 3D-Brille sehen. Das Verfahren ist unabhängig von der Bildschirmgröße anwendbar und kann vielfältig eingesetzt werden, wie z. B. in der Konsumelektronik oder Medizin- und Konstruktionstechnik.

DIE JURY

  • Roland Tichy (Vorsitz), Chefredakteur, WirtschaftsWoche
  • Prof. Dr. Gerd Binnig, Gründer der Definiens AG und Nobelpreisträger für Physik (1986)
  • Prof. Dr. Hubertus Christ, ehem. Vorsitzender, Deutscher Verband technisch-wissenschaftlicher Vereine DVT
  • Dr. Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstandes, Evonik Industries AG
  • Prof. Dr. Matthias Kleiner, Präsident (2007-2012), Deutsche Forschungsgemeinschaft
  • Dr. Frank Mastiaux, Vorsitzender des Vorstands, EnBW Energie Baden-Württemberg AG
  • Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung, Accenture GmbH
  • Cornelia Rudloff-Schäffer, Präsidentin, Deutsches Patent- und Markenamt
  • Andreas Schmitz, Sprecher des Vorstands, HSBC Trinkhaus & Burkhardt AG
  • Prof. Dr. Günther Schuh, Prorektor, Lehrstuhl für Produktionssystematik, RWTH Aachen
  • Dr.-Ing. E. h. Manfred Wittenstein, Vorsitzender des Vorstandes, WITTENSTEIN AG

 

DER WISSENSCHAFTLICHE BEIRAT

Dr. Peter Fritz, Vizepräsident für Forschung und Innovation am Karlsruher Institut für Technologie, KIT

 

Kontakt:
Kerstin Jaumann
Referentin Unternehmenskommunikation/
Pressesprecherin
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