Pressemitteilung Düsseldorf den 28.09.2012 Handelsblatt

Exzellente Stories beim Ferdinand-Simoneit-Nachwuchspreis ausgezeichnet

Preise für Volker ter Haseborg, Lars-Marten Nagel, Konrad Fischer und Hannes Vogel

In Berlin wurde heute (Freitag, 28. Sept.) erstmals der Ferdinand-Simoneit-Nachwuchspreis für Wirtschafts- und Finanzjournalismus vergeben. Mit diesem Preis zeichnet die Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten, in diesem Jahr unterstützt vom Verband der PSD Banken, herausragende Leistungen junger Journalisten aus, die nicht älter als 33 Jahre sind.

Den ersten Preis mit 5000 Euro belegten Volker ter Haseborg und Lars-Marten Nagel mit dem Beitrag „Auf die krumme Tour – der Niedergang von Rainbow Tours“ aus dem Hamburger Abendblatt. Auf Basis exklusiver Recherchen berichten die beiden Autoren über die dubiosen Hintergründe der Pleite eines Kultunternehmens aus der Reisebranche, eine spannende Geschichte über kriminelle Machenschaften, die von schwarzen Kassen bis hin zu Steuerhinterziehungen reichen.

Der zweite Preis in Höhe von 3000 Euro ging an Konrad Fischer für die Geschichte „Sie dürfen alles – außer arbeiten“ in der Wirtschaftswoche. Darin geht er der Frage nach, warum die Ausgaben für bedürftige Menschen steigen, aber nur wenige den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt schaffen – eine kritische, anteilnehmende Analyse von großer gesellschaftlicher Relevanz.

Den dritten Preis in Höhe von 2000 Euro erhielt Hannes Vogel für einen Report in der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel „Abendessen im Schlosshotel“. Darin schildert er, wie die Deutsche Bank noch im Mai 2007 auf einer Verkaufsveranstaltung in luxuriösem Ambiente Kommunalmanagern fragwürdige Kreditderivate andiente – ein spannendes Lehrstück über die Ursachen der Finanzkrise.

Namensgeber des Förderpreises ist der 2010 verstorbene Journalistikprofessor Ferdinand Simoneit, der gemeinsam mit dem Verleger Dieter von Holtzbrinck 1988 die Georg von Holtzbrinck-Schule gegründet hat und der die Schule zehn Jahre lang leitete.

Der Jury lagen insgesamt 39 gültige Einsendungen vor, viele davon auf einem erstklassigen Niveau, was der Jury die Entscheidung nicht leicht machte. Die Jury bestand aus Sven Afhüppe, stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts, Rudolf Conrads, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der PSD Banken e. V., Olaf Gersemann, Ressortleiter Wirtschaft der Welt-Gruppe und Klaus Methfessel, Leiter der Georg von Holtzbrinck-Schule.

 

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