Pressemitteilung Düsseldorf den 23.01.2015 Handelsblatt Online

Handelsblatt Online startet zwei neue Kolumnen

Der Handelsblatt-Medienredakteur Kai-Hinrich Renner berichtet ab sofort in seiner neuen Kolumne „Medienmacher“ auf Handelsblatt Online über die neuesten Rochaden im Mediengeschäft. Zum Auftakt geht es unter anderem um den Zwist zwischen der ARD-Filmeinkaufstochter Degeto und ihrem ehemaligen Geschäftsführer, die sich nun vor Gericht wiedersehen. Mit „Medienmacher“ knüpft der 52-Jährige an seine frühere gleichnamige und sehr erfolgreiche Kolumne im Hamburger Abendblatt an. Die Kolumne erscheint jeden Freitagmittag bei Handelsblatt Online.

„Kai-Hinrich Renner ist einer der am besten vernetzten Medienjournalisten im deutschsprachigen Raum. Er kennt die Branche manchmal besser, als sie sich selbst. Ich freue mich, dass er für uns bereit ist, seine Medienmacher-Kolumne wieder aufzunehmen“, sagt Oliver Stock, Chefredakteur von Handelsblatt Online.

Parallel zum „Medienmacher“ gibt es weiterhin die erfolgreiche Kolumnenreihe „Der Medienkommissar“ von Hans-Peter Siebenhaar, der jeden Montag meinungsfreudig über große Medienthemen schreibt. Damit grenzt er sich von Renner ab, dessen Fokus vor allem auf Personalien, Projekten und Kabalen innerhalb der Medienbranche liegt – und wo er auch ein wenig spekulieren darf.

Als weiteren Kolumnist konnte Handelsblatt Online den bekannten Historiker und Publizist Michael Wolffsohn gewinnen, der künftig regelmäßig über wichtige politische, militärpolitische, historische und religiöse Fragestellungen schreibt. Der 67-Jährige, der einer der führenden Experten für die Analyse internationaler Politik ist, hat sich vor allem einen Namen durch seine präzisen Analysen und klaren Stellungnahmen zu Themen wie Zukunft der Bundeswehr, Nahost und andere Weltkonflikte, deutsch-israelische Beziehungen sowie  Geschichte und Gegenwart des Judentums gemacht.

„Michael Wolffsohn wird mit gewohnt scharfer Zunge zu bestimmten Anlässen seine Meinung aufschreiben. Ich lade schon jetzt unsere Handelsblatt-Leser ein, mit ihm in eine hoffentlich fruchtbare Debatte zu treten“, so Oliver Stock weiter. Zum Auftakt kritisiert Wolffsohn in seiner ersten Kolumne, die in der kommenden Woche erscheint, die Naivität im Umgang mit dem Islam und beschreibt die Rolle Westeuropas, das es nicht schafft, den so notwendigen Dialog zwischen den Religionen herzustellen.

Michael Wolffsohn wurde in Tel Aviv geboren. 1954 übersiedelte er mit seinen Eltern nach Westberlin. Nach seinem Studium in Berlin, Tel Aviv und New York lehrte er von 1981 bis 2012 als Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München.

 

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