Daniel Rettig wird neuer Redaktionsleiter von ada – Konrad Fischer neuer Ressortleiter bei der WirtschaftsWoche

Daniel Rettig (37) wird zum 1. Mai 2019 neuer Redaktionsleiter von ada, der digitalen Bildungsplattform der Handelsblatt Media Group. In dieser Funktion ist er künftig vor allem für die redaktionelle Umsetzung des gedruckten und digitalen ada Magazins zuständig, aber auch für die Weiterentwicklung der Podcast-Reihe, des wöchentlich erscheinenden Newsletters und der ada Veranstaltungen. Zuvor arbeitete Daniel Rettig knapp elf Jahre lang bei der WirtschaftsWoche, davon die vergangenen drei Jahre als Ressortleiter „Erfolg“.

„Daniel Rettig kennt sich bestens mit allen journalistischen Kanälen aus, egal ob print, digital oder live“, sagt ada-Gründungsverlegerin Miriam Meckel. „Ich freue mich daher sehr, dass wir ihn als neuen Redaktionsleiter gewinnen konnten – er wird mit seiner langjährigen Erfahrung und Expertise im Bereich Karriere, Weiterbildung und Erfolg wichtige Impulse setzen.“

Sein Nachfolger bei der WirtschaftsWoche wird Jens Konrad Fischer (34), der zukünftig zusammen mit Varinia Bernau (38) die Ressorts „Erfolg“ und „Innovation & Digitales“ führen wird. Konrad Fischer war bisher stellvertretender Ressortleiter Blickpunkte. Kristin Schmidt (34) rückt zur stellvertretenden Ressortleiterin „Erfolg“ und „Innovation & Digitales“ auf.

„Konrad Fischer ist ein großartiger Reporter mit vielen Ideen“, sagt WirtschaftsWoche-Chefredakteur Beat Balzli. „Er wird beiden Ressorts wertvollen Input liefern und sie inhaltlich noch weiter nach vorn bringen.“

Bei ada folgt Daniel Rettig auf Sven Prange (37), der die Redaktion auf eigenen Wunsch verlässt, nachdem die journalistischen Kanäle (Magazin, Newsletter, Podcast) erfolgreich aufgebaut und etabliert sind und ada mit dem Start des Fellowships in die nächste Phase tritt. Miriam Meckel: „Sven Prange hat als Redaktionsleiter entscheidend dazu beigetragen, die journalistischen Kanäle unserer neuen Plattform erfolgreich aufzubauen. Ich wünsche ihm für die Zukunft nur das Beste und bin mir sicher, dass man noch viel von ihm hören wird.“

Mit ada haben Gründungsverlegerin Miriam Meckel und ihr Team eine der digitalen Zukunft zugewandte Plattform geschaffen, um Menschen und Unternehmen auf das digitale Leben und Arbeiten sowie die Wirtschaft der Zukunft vorzubereiten. ada verbindet die journalistischen Kanäle Quarterly-Magazin, Podcast und Newsletter mit einem Veranstaltungs- und Inspirationsprogramm sowie einer völlig neuen Form der Weiterbildung: dem ada Fellowship, das im April mit 13 Partnern aus Wirtschaft und Politik gestartet ist.

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Daniel Rettig absolvierte die Kölner Journalistenschule und studierte Volkswirtschaft an der Universität zu Köln. Seit Juli 2008 arbeitet er bei der WirtschaftsWoche, wo er zunächst als Redakteur im Ressort „Management & Erfolg“ tätig war. Seit 2016 leitet er das Ressort „Erfolg & Gründer“. Außerdem schrieb er mehrere Bücher, u.a. „Ich denke, also spinn ich“ (2011) sowie „Die guten alten Zeiten“ (2013), und moderierte zahlreiche Veranstaltungen für die WirtschaftsWoche.

Konrad Fischer hat an der Universität Bamberg Politik und Volkswirtschaft studiert. Der Absolvent der Georg-von-Holtzbrinck-Schule arbeitete als Politikredakteur und Reporter bei der WirtschaftsWoche und wurde mit dem Holtzbrinck-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Seit Anfang 2018 war er stellvertretender Leiter des Blickpunkte-Ressorts.

Sven Prange ist seit 2008 bei der Handelsblatt Media Group tätig. Nachdem er die Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten absolviert hat, startete er seine Karriere in der Handelsblatt-Redaktion, wo er als Reporter, Chefreporter und Ressortleiter „Report & Namen“ für die Freitagstitel verantwortlich war und für seine Reportagen unter anderem mit dem Ludwig-Erhard-Förderpreis ausgezeichnet wurde. Im Januar 2015 wechselte er als Ressortleiter „Blickpunkte“ und Mitglied der Chefredaktion zur WirtschaftsWoche und hat seit Januar 2018 als Redaktionsleiter ada die neue Digitalplattform der Handelsblatt Media Group für Wirtschaft und Leben der Zukunft mit aufgebaut.

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Exzellente Stories beim Ferdinand-Simoneit-Nachwuchspreis ausgezeichnet

Preise für Volker ter Haseborg, Lars-Marten Nagel, Konrad Fischer und Hannes Vogel

In Berlin wurde heute (Freitag, 28. Sept.) erstmals der Ferdinand-Simoneit-Nachwuchspreis für Wirtschafts- und Finanzjournalismus vergeben. Mit diesem Preis zeichnet die Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten, in diesem Jahr unterstützt vom Verband der PSD Banken, herausragende Leistungen junger Journalisten aus, die nicht älter als 33 Jahre sind.

Den ersten Preis mit 5000 Euro belegten Volker ter Haseborg und Lars-Marten Nagel mit dem Beitrag „Auf die krumme Tour – der Niedergang von Rainbow Tours“ aus dem Hamburger Abendblatt. Auf Basis exklusiver Recherchen berichten die beiden Autoren über die dubiosen Hintergründe der Pleite eines Kultunternehmens aus der Reisebranche, eine spannende Geschichte über kriminelle Machenschaften, die von schwarzen Kassen bis hin zu Steuerhinterziehungen reichen.

Der zweite Preis in Höhe von 3000 Euro ging an Konrad Fischer für die Geschichte „Sie dürfen alles – außer arbeiten“ in der Wirtschaftswoche. Darin geht er der Frage nach, warum die Ausgaben für bedürftige Menschen steigen, aber nur wenige den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt schaffen – eine kritische, anteilnehmende Analyse von großer gesellschaftlicher Relevanz.

Den dritten Preis in Höhe von 2000 Euro erhielt Hannes Vogel für einen Report in der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel „Abendessen im Schlosshotel“. Darin schildert er, wie die Deutsche Bank noch im Mai 2007 auf einer Verkaufsveranstaltung in luxuriösem Ambiente Kommunalmanagern fragwürdige Kreditderivate andiente – ein spannendes Lehrstück über die Ursachen der Finanzkrise.

Namensgeber des Förderpreises ist der 2010 verstorbene Journalistikprofessor Ferdinand Simoneit, der gemeinsam mit dem Verleger Dieter von Holtzbrinck 1988 die Georg von Holtzbrinck-Schule gegründet hat und der die Schule zehn Jahre lang leitete.

Der Jury lagen insgesamt 39 gültige Einsendungen vor, viele davon auf einem erstklassigen Niveau, was der Jury die Entscheidung nicht leicht machte. Die Jury bestand aus Sven Afhüppe, stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts, Rudolf Conrads, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der PSD Banken e. V., Olaf Gersemann, Ressortleiter Wirtschaft der Welt-Gruppe und Klaus Methfessel, Leiter der Georg von Holtzbrinck-Schule.

 

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