Handelsblatt erweitert die Hall of Fame der Familienunternehmen um Martin Krengel, Stefan Messer sowie das Unternehmer-Trio Renate Pilz, Susanne Kunschert und Thomas Pilz

Das Handelsblatt nimmt weitere herausragende Unternehmerpersönlichkeiten in die Hall of Fame der Familienunternehmen auf: Vor rund 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wurden am Mittwochabend im feierlichen Ambiente des Münchener The Charles Hotels die unternehmerischen Leistungen von Renate Pilz, Susanne Kunschert und Thomas Pilz von der Pilz GmbH & Co. KG sowie Martin Krengel, Vorstandsvorsitzender der Wepa SE, und Stefan Messer, Chef der Messer Group, ausgezeichnet. Posthum wurde zudem Prof. Dr. Berthold Leibinger, langjähriger Gesellschafter des Maschinenbauers Trumpf, für sein Lebenswerk geehrt.

Die schwäbische Unternehmerin Renate Pilz übernahm 1994 die Führung der Pilz GmbH & Co. KG, einem Spezialisten für sichere Automatisierung, nachdem ihr Mann einige Jahre zuvor bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen war. Sie formte den Mittelständler zum Global Player, begeisterte ihre Kinder für das Unternehmen und übergab die Geschäfte vor einem Jahr komplett an ihre Tochter Susanne Kunschert und ihren Sohn Thomas Pilz. „Renate Pilz und ihre Kinder haben die Kraft gespürt, die einer Familie innewohnen kann. Sie haben Enormes durchgemacht und Enormes geleistet. Dafür gebührt ihnen Anerkennung“, sagt der Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen Stefan Heidbreder in seiner Laudatio. Weltweit bekanntestes Produkt von Pilz ist der rote Pilz-Not-Aus-Knopf – kurz PNOZ-Knopf – der unter anderem an Touristenattraktionen wie dem London Eye oder der Seilbahn zum Zuckerhut in Rio de Janeiro im Einsatz ist. Inzwischen steht das Unternehmen aber auch für weitere Innovationen, die ebenfalls das Zeug dazu haben, Industriegeschichte zu schreiben. Dazu zählen beispielsweise Sensoren, die die Zusammenarbeit von Robotern und Menschen ohne Schutzzäune erlauben, oder SafetyEYE, das weltweit erste Kamerasystem, das eine dreidimensionale Raumüberwachung ermöglicht.

Zusammen mit seinen Brüdern Paul, Wolfgang und Joachim ist es Martin Krengel gelungen, die 1948 von seinem Vater Paul Krengel Senior gegründete Westfälische Papierfabrik zum drittgrößten Hygienepapierhersteller in Europa auszubauen. Die Wepa Gruppe setzt heute 1,2 Milliarden Euro um und beschäftigt 3.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganz Europa. Martin Krengel, der jüngste Sohn des Firmengründers, hat das Unternehmen in dem wettbewerbsintensiven Geschäft innerhalb weniger Jahre zu einer festen Größe etabliert und 2008 einen italienischen Wettbewerber übernommen, der genauso viel Umsatz wie Wepa erzielte. Die Finanz- und Wirtschaftskrise sowie steigende Rohstoffpreise erforderten es, zwischenzeitlich einen Finanzinvestor ins Familienunternehmen zu holen. Seit 2012 ist die Firma jedoch wieder komplett in Familienhand und setzt weiter auf Wachstum und Nachhaltigkeit. Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe lobt in seiner Laudatio: „Die Art und Weise, wie Martin Krengel den Familienbetrieb mittlerweile seit Jahrzehnten führt und welche Bedeutung Begriffe wie Verantwortung, Nachhaltigkeit, Respekt und Zusammenhalt haben, das ist einfach vorbildlich.“

Stefan Messer leitet die Messer Group aus Bad Soden im Taunus in dritter Generation. Die Gruppe ist mit einem Umsatz von mehr als 1,3 Milliarden Euro der größte privat geführte Hersteller von Industriegasen weltweit. Der Unternehmer hat eine der spektakulärsten Übernahmen der deutschen Wirtschaftsgeschichte gestemmt, als er 2004 mehreren Finanzinvestoren die Mehrheit an der Firma wieder abkaufte und sie vollständig zurück in Familienhand brachte. In den Jahren danach führte Stefan Messer die Gruppe zu neuer Größe – immer angetrieben von dem Ziel, das Erbe über die Generationen zu erhalten. „Durch seinen beharrlichen Einsatz hat er sich großen Respekt verschafft“, sagt Vera-Carina Elter, Bereichsvorstand Familienunternehmen bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG, in ihrer Laudatio. Auch von persönlichen Rückschlägen habe er sich nie entmutigen lassen. Jetzt setzt der Unternehmer zum nächsten großen Schritt an: Messer will fast das gesamte Geschäft des Konkurrenten Linde in Nord- und Südamerika übernehmen und so die Position der Gruppe im globalen Wettbewerb mit börsennotierten Konzernen wie Linde, Air Liquide und Air Products stärken.

Eine besondere Würdigung erhält Prof. Dr. Berthold Leibinger posthum für sein Lebenswerk. Die Jury hat einstimmig beschlossen, den langjährigen Gesellschafter und Vorstandsvorsitzenden der Trumpf GmbH & Co. KG zusätzlich zum Ehrenmitglied der Hall of Fame der Familienunternehmen zu benennen. Mitglied der Hall of Fame ist er bereits seit dem Jahr 2009. „Berthold Leibinger war einer der größten Unternehmerpersönlichkeiten der Republik, ein Pionier, der stets groß gedacht und immer Großes bewegen wollte“, sagt Sven Afhüppe in seiner Laudatio. Unter der Führung von Leibinger, der nicht nur für seine unternehmerischen Leistungen, sondern auch für seine zahlreichen Erfindungen bekannt war, hat sich Trumpf vom schwäbischen Mittelständler zu einem der weltweit führenden Hersteller von Werkzeugmaschinen entwickelt. Berthold Leibinger ist im Oktober 2018 im Alter von 87 Jahren gestorben.

Mit der Hall of Fame der Familienunternehmen zeichnet das Handelsblatt jedes Jahr mit freundlicher Unterstützung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG und der Stiftung Familienunternehmen herausragende Persönlichkeiten aus Familienkonzernen und mittelständischen Firmen aus. Neben einem erfolgreichen Wirken in der Unternehmensführung bewertet die Jury dabei auch die Leistung der Familie, wenn diese als Haupteigner maßgeblich und erfolgreich auf die Strategie des Unternehmens einwirkt. Weitere Kriterien sind unter anderem die dauerhafte Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen durch Innovation und herausragende Produktivität, umweltgerechtes Wirtschaften sowie soziales und kulturelles Engagement.

Bisherige Mitglieder der Hall of Fame der Familienunternehmen:
2018: Alexandra Schörghuber, Angelique Renkhoff-Mücke, Dr. Klaus Murjahn und Dr. Ralf Murjahn; Ehrenmitglied: Siegfried Meister
2017: Dr. Antje von Dewitz, Dr. Manfred Fuchs, Baldwin und Nikolaus Knauf
2016: Nicola Leibinger-Kammüller, Jörg Sennheiser, Roland Mack
2015: Hans Peter Stihl, Prof. Dr. Michael Popp, Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann; Mitglieder – Next Generation: Oliver, Marc und Alexander Samwer
2014: Regine und Erich Sixt, Dr. Peter-Alexander Wacker
Ehrenmitglied: Carl Gottfried Wilhelm Hagenbeck
2013: Helga und Erivan Haub, Prof. Dr. Anton Kathrein
Ehrenmitglieder: Bertha Benz, Dr. August Oetker
2012: Prof. E.h. Klaus Fischer, Martin Kannegiesser und Bernard Meyer
Ehrenmitglieder: Margarete Steiff und Johann Vaillant
2011: Dr. Jürgen Heraeus, Dr. Markus Miele, Dr. Reinhard Zinkann, Gerhard Winklhofer
Ehrenmitglieder: Hermann Bahlsen, Robert Bosch, Rosemarie Veltins
2010: Friedrich von Metzler, Dr. Heinrich Weiss
Ehrenmitglieder: Melitta Bentz, Albert Boehringer, Carl von Linde, Carl Zeiss
2009: Dr. Martin Herrenknecht, Prof. Dr. Berthold Leibinger
Ehrenmitglieder: Dr. Heinrich Dräger, Dr. Konrad Henkel, Irene Kärcher, Alfred
Freiherr von Oppenheim, Emil Underberg

Die Mitglieder der Jury:
Sven Afhüppe (Vorsitz), Chefredakteur Handelsblatt
Klaus Becker, Sprecher des Vorstands, KPMG AG
Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen
Dr. Martin Herrenknecht, Vorstandsvorsitzender, Herrenknecht AG
Dr. Hubertine Underberg-Ruder, Präsidentin des Verwaltungsrats, Underberg AG
Friedrich von Metzler, Gesellschafter, B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA
Susanne Veltins, Eigentümerin, Brauerei Veltins

Weitere Informationen, Porträts, Chroniken und Impressionen der Veranstaltung gibt es unter: www.handelsblatt.com/hall-of-fame

 

Kontakt:
Kerstin Jaumann
Leiterin Presse & Kommunikation
Tel.: +49 (0)211 – 887 1015
E-Mail: pressestelle@handelsblattgroup.com

Handelsblatt nimmt Alexandra Schörghuber, Angelique Renckhoff-Mücke, Klaus und Ralf Murjahns sowie Siegfried Meister in die Hall of Fame der Familienunternehmen auf

Das Handelsblatt erweitert die Hall of Fame der Familienunternehmen zum zehnten Mal. Im feierlichen Ambiente des Münchener The Charles Hotels wurden im Beisein von rund 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft die Unternehmerinnen und Unternehmer Alexandra Schörghuber, Angelique Renckhoff-Mücke sowie Klaus und Ralf Murjahns in die Hall of Fame der Familienunternehmen aufgenommen. Posthum wird der Gründer von Rational, Siegfried Meister, für seine Leistungen gewürdigt.

Die Münchener Unternehmerin Alexandra Schörghuber musste vor zehn Jahren über Nacht die Führung der Schörghuber-Gruppe übernehmen. Laudatorin Hubertine Underberg-Ruder, Verwaltungsratspräsidentin der Underberg AG, betonte in ihrer Rede, dass Alexandra Schörghuber es „als etwas ganz Selbstverständliches angesehen“ hat, „direkt nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes die Verantwortung zu übernehmen“. Die „Krise als Chance“ zu sehen. Das Erbe ihres jung verstorbenen Gatten hat die Hotelkauffrau nicht nur bewahrt, sie hat es umsichtig gemehrt, mutig eigene Akzente gesetzt und  ihrem Familienunternehmen damit neue Wachstumschancen eröffnet. So wie mit ihrer großen Lachszucht in Chile, mit der sie einen ganz neue Sparte in der Gruppe geschaffen hat. Oder dem riesigen Brauereineubau in München, wo sie 300 Millionen Euro investierte, damit Paulaner mit seinem berühmten bayerischen Weißbier weltweit neue Kunden gewinnen kann.

Angelique Renkhoff-Mücke hat 1998 Verantwortung für das Familienunternehmen WAREMA – einen Spezialisten für Jalousien, Rolladen und Markisen – übernommen als ihr Vater, der Unternehmensgründer, schwer erkrankte. Das war vor 20 Jahren schon eine kleine Sensation, in Marktheidenfeld, in der Branche und überhaupt im deutschen Mittelstand. Seitdem hat sie nicht nur den Umsatz auf mehr als 446 Millionen Euro verdoppelt. Sie hat das Unternehmen international aufgestellt, die Prozesse professionalisiert und schickt sich gerade an, das Unternehmen in die digitale Zukunft zu führen. Wie schon ihr Vater legt sie Wert darauf, keine Mitarbeiter betriebsbedingt zu entlassen. Seit der Firmengründung 1955 ist dies Vater und Tochter gelungen. Laudatorin Dr. Vera-Carina Elter, Bereichsvorständin Familienunternehmen KPMG, fasst in ihrer Laudatio zusammen: „WAREMA ist ein leuchtendes Beispiel für ein hervorragend geführtes Familienunternehmen.“

Dr. Klaus Murjahn und sein Sohn Dr. Ralf Murjahn haben den Farbenhersteller DAW groß gemacht. Viele bekannte Bauten wie das Pekinger Olympiastadion oder das Brandenburger Tor sind mit Farben von DAW gestrichen. 1895 wurden die Deutschen Amphibolin-Werke (heute DAW SE) im Odenwald gegründet. Heute ist das Familienunternehmen Europas größter privat geführter Farbenproduzent mit einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro und 5600 Mitarbeitern weltweit. Bekannt ist DAW für seine Marken Alpinaweiß und Caparol. Chemiker Dr. Klaus Murjahn baute DAW seit 1973 von einem regionalen zu einem globalen Hersteller aus. Heute ist er im Verwaltungsrat aktiv. 2008 übernahm Sohn Dr. Ralf Murjahn, Chemiker und Ökonom, als CEO die Geschäfte in Ober-Ramstadt. Die Odenwälder sind Pioniere für umweltfreundliche Farben und Dämmstoffe. Kürzlich wurden sie mit dem dritten Platz des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2018 ausgezeichnet. Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe lobte in seiner Laudatio: „Wirtschaftlicher Erfolg durch Innovationen in Verbindung mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt – das sind die Bausteine, mit denen die Familie Murjahn die Deutschen Amphibolin-Werke über fünf Generationen erfolgreich geführt hat.“

Posthum nimmt das Handelsblatt Siegfried Meister in die Hall of Fame der Familienunternehmen auf. 1973 gründet der ehemalige Wienerwald-Mitarbeiter Siegfried Meister seine eigene Metallbaufirma. Anfangs hat das Unternehmen rund 25 Mitarbeiter. Zum entscheidenden Wachstumstreiber wird der Dampfgarer für die Gastronomie, den der Ingenieur Meister selbst entwickelt. Seit dem Jahr 2000 ist Rational an der Börse. Seit dem Börsengang sorgte Siegfried Meister als Aufsichtsrat für Kontinuität und war bis zuletzt mehrmals die Woche im Unternehmen. „Mehr als jeder zweite Kombidämpfer weltweit kommt von dem M-Dax-Konzern, der mit seinen 1.900 Mitarbeitern einen Umsatz von über 700 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet“, sagte Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, in seiner Laudatio „Rational ist eines der profitabelsten deutschen Familienunternehmen und laut Forbes eines der 20 weltweit erfolgreichsten Mittelstandsunternehmen.“ Im Sommer 2017 ist Siegfried Meister im Alter von 78 Jahren gestorben.

Mit der Hall of Fame der Familienunternehmen zeichnet das Handelsblatt jedes Jahr mit freundlicher Unterstützung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG und der Stiftung Familienunternehmen herausragende Persönlichkeiten aus Familienkonzernen und mittelständischen Firmen aus. Neben einem erfolgreichen Wirken in der Unternehmensführung bewertet die Jury dabei auch die Leistung der Familie, wenn diese als Haupteigner maßgeblich und erfolgreich auf die Strategie des Unternehmens einwirkt. Weitere Kriterien sind unter anderem die dauerhafte Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen durch Innovation und herausragende Produktivität, umweltgerechtes Wirtschaften sowie soziales und kulturelles Engagement.


Bisherige Mitglieder der Hall of Fame der Familienunternehmen:
2017: Dr. Antje von Dewitz, Dr. Manfred Fuchs, Baldwin und Nikolaus Knauf
2016: Nicola Leibinger-Kammüller, Jörg Sennheiser, Roland Mack
2015: Hans Peter Stihl, Prof. Dr. Michael Popp, Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann
Mitglieder – Next Generation: Oliver, Marc und Alexander Samwer
2014: Regine und Erich Sixt, Dr. Peter-Alexander Wacker
Ehrenmitglied: Carl Gottfried Wilhelm Hagenbeck
2013: Helga und Erivan Haub, Prof. Dr. Anton Kathrein
Ehrenmitglieder: Bertha Benz, Dr. August Oetker
2012: Prof. E.h. Klaus Fischer, Martin Kannegiesser und Bernard Meyer
Ehrenmitglieder: Margarete Steiff und Johann Vaillant
2011: Dr. Jürgen Heraeus, Dr. Markus Miele, Dr. Reinhard Zinkann, Gerhard Winklhofer
Ehrenmitglieder: Hermann Bahlsen, Robert Bosch, Rosemarie Veltins
2010: Friedrich von Metzler, Dr. Heinrich Weiss
Ehrenmitglieder: Melitta Bentz, Albert Boehringer, Carl von Linde, Carl Zeiss
2009: Dr. Martin Herrenknecht, Prof. Dr. Berthold Leibinger
Ehrenmitglieder: Dr. Heinrich Dräger, Dr. Konrad Henkel, Irene Kärcher, Alfred Freiherr von Oppenheim, Emil Underberg

 

Die Mitglieder der Jury:

  • Gabor Steingart (Vorsitz), Vorsitzender der Geschäftsführung der Handelsblatt Media Group und Herausgeber Handelsblatt
  • Klaus Becker, Sprecher des Vorstands, KPMG AG
  • Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen
  • Dr. Martin Herrenknecht, Vorstandsvorsitzender, Herrenknecht AG
  • Dr. Hubertine Underberg-Ruder, Präsidentin des Verwaltungsrats, Underberg AG
  • Friedrich von Metzler, Gesellschafter und Mitglied der Unternehmensleitung, B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA

Weitere Informationen, Porträts, Chroniken und Impressionen der Veranstaltung gibt es unter: www.handelsblatt.com/hall-of-fame 

 

Kontakt:
Kerstin Jaumann
Leiterin Presse & Kommunikation
Tel.: +49 (0)211 – 887 1015
E-Mail: pressestelle@handelsblattgroup.com

Handelsblatt nimmt Hans Peter Stihl, Michael Popp und Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann in die Hall of Fame der Familienunternehmen auf

Das Handelsblatt hat die Unternehmer Hans Peter Stihl, Prof. Dr. Michael Popp sowie Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann im feierlichen Ambiente des Münchner The Charles Hotels in die Hall of Fame der Familienunternehmen aufgenommen. Zudem wurde im Beisein von rund 170 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der Unternehmensgründer Hans Liebherr posthum für sein Lebenswerk geehrt und zum Ehrenmitglied ernannt.

Neu in diesem Jahr ist der Preis „Hall of Fame – Next Generation“, der an die Internet-Unternehmer und Rocket Internet-Gründer Oliver, Marc und Alexander Samwer geht. Mit dem Preis werden Unternehmer ausgezeichnet, die zwar auf keine lange Firmentradition zurückblicken können, aber als junge Generation zunehmend an Bedeutung für die Wirtschaft gewinnen und inspirierend für andere Unternehmen sind. Es geht um Helden der Veränderung.

Gabor Steingart, Handelsblatt-Herausgeber und Vorsitzender der Jury, würdigte die Leistung der Geehrten wie folgt: „Das deutsche Unternehmertum steht über die Grenzen Europas hinweg als Symbol für Fleiß, Innovationskraft und Verantwortungsbewusstsein. Das gilt insbesondere für Familienunternehmen, die im Hinblick auf Beschäftigung, Investitionen und technischen Fortschritt das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden. Deutschland verdankt nicht zuletzt den bemerkenswerten Leistungen der ausgezeichneten Unternehmerinnen und Unternehmern seine starke Position in der Welt.“

Der Unternehmer Hans Peter Stihl, der Motorsägen zur Weltmarke aufbaute, hat als „Assistent der Geschäftsführung“ im väterlichen Unternehmen begonnen und nicht mal einen eigenen Schreitisch gehabt. Doch Stihl arbeitete sich hoch und wird 1971 persönlich haftender Gesellschafter. Im gleichen Jahr erobert die Firma die Weltspitze. Heute macht das Unternehmen fast drei Milliarden Euro Umsatz und beschäftigt knapp 14.000 Mitarbeiter. Der 82-jährige Hans Peter Stihl hat nebenher auch so manche Schlacht für die deutsche Industrie in der Öffentlichkeit geschlagen. Als Verhandlungsführer von Südwestmetall kämpfte er in Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften und in den 90ern gehörte er als DIHT-Präsident zu den prägenden Figuren der deutschen Wirtschaftspolitik.

Schon als Schüler hat Prof. Dr. Michael Popp bei Bionorica gejobbt, Flaschen von einer Maschine in die andere gelegt und sich bis ins Labor hochgearbeitet. Ende der 80er Jahre stieg er in die Nürnberger Firma seiner Tante und seines Vaters ein. Der Beginn einer Erfolgsgeschichte: Seit seinem Amtsantritt hat Popp den Umsatz von Bionorica auf 233 Millionen Euro in 2013 mehr als verzwanzigfacht. Vor allem das Erkältungsmittel Sinupret machte das Unternehmen Bionorica bekannt. Es fasziniert den studierten Pharmazeut seit jeher, die Schätze der Natur zu erforschen und in modernen Medikamenten nutzbar zu machen. Im Einklang mit der Natur zu leben und zu arbeiten – für den heute 55-Jährigen ein wichtiges Ziel seines Unternehmertums.

Mit viel Disziplin und Weitblick hat Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann gemeinsam mit ihrem Sohn den Wälzlager-Konzern Schaeffler zu einem der größten und profitabelsten Autozulieferer weltweit ausgebaut. Die Übernahme des dreimal größeren Conti-Konzerns brachte das Unternehmen in den Turbulenzen der Finanzkrise in finanzielle Schieflage. Doch Frau Schaeffler konnte die Unabhängigkeit des Unternehmens sichern. In den vergangenen Jahren gelang es, die Schuldenlast zu reduzieren und zunehmend Synergien zu nutzen. Unter ihrer Ägide wuchs Schaeffler durch große Übernahmen, aber auch durch hohe Investitionen in Zukunftstechnologien. Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann (73) engagiert sich für kulturelle und soziale Projekte und ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.

Zielstrebig verfolgte Oliver Samwer (42) schon in jungen Jahren das Ziel, ein großer Unternehmer zu werden. Er wuchs mit seinen Brüdern Marc (44) und Alexander (40) in einer Kölner Anwaltsfamilie auf, absolvierte das Abitur mit Spitzennoten, besuchte beste Universitäten und war mit Anfang 20 bereits Mitbegründer einer eigenen Firma. Nach dem Vorbild von eBay gründeten die drei Brüder 1999 das Internetauktionshaus Alando.de, das sie Monate später an eBay verkaufen. Seither ist das Trio als Unternehmer unzertrennlich. 2006 gründeten sie den Wagniskapitalgeber European Founders Fund. Im vergangenen Jahr brachten sie das Internetunternehmen Rocket Internet und den Onlinehändler Zalando an die Börse. Spätestens seitdem kennt jeder „die Samwer-Brüder“.

 

Über die Hall of Fame der Familienunternehmen:

Seit 2009 zeichnet das Handelsblatt zusammen mit der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG in der „Hall of Fame“ herausragende Persönlichkeiten aus Familienkonzernen und mittelständischen Firmen aus. Neben einem erfolgreichen Wirken in der Unternehmensführung bewertet die Jury dabei auch die Leistung der Familie, wenn diese als Haupteigner maßgeblich und erfolgreich auf die Strategie des Unternehmens einwirkt. Weitere Kriterien sind unter anderem die dauerhafte Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen durch Innovation und herausragende Produktivität, umweltgerechtes Wirtschaften sowie soziales und kulturelles Engagement.

 

Bisherige Mitglieder der Hall of Fame der Familienunternehmen:

2014: Regine und Erich Sixt, Dr. Peter-Alexander Wacker
Ehrenmitglied: Carl Gottfried Wilhelm Hagenbeck

2013: Helga und Erivan Haub, Prof. Dr. Anton Kathrein
Ehrenmitglieder: Bertha Benz, Dr. August Oetker

2012: Prof. E.h. Klaus Fischer, Martin Kannegiesser und Bernard Meyer
Ehrenmitglieder: Margarete Steiff und Johann Vaillant

2011: Dr. Jürgen Heraeus, Dr. Markus Miele, Dr. Reinhard Zinkann, Gerhard Winklhofer
Ehrenmitglieder: Hermann Bahlsen, Robert Bosch, Rosemarie Veltins

2010: Friedrich von Metzler, Dr. Heinrich Weiss
Ehrenmitglieder: Melitta Bentz, Albert Boehringer, Carl von Linde, Carl Zeiss

2009: Dr. Martin Herrenknecht, Prof. Dr. Berthold Leibinger
Ehrenmitglieder: Dr. Heinrich Dräger, Dr. Konrad Henkel, Irene Kärcher, Alfred
Freiherr von Oppenheim, Emil Underberg

 

Die Mitglieder der Jury:

  •   Gabor Steingart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt und Herausgeber Handelsblatt (Vorsitz)
  •   Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der „Stiftung Familienunternehmen“
  •   Klaus Becker, Sprecher des Vorstandes, KPMG AG
  •   Dr. Martin Herrenknecht, Vorsitzender des Vorstands, Herrenknecht AG
  •   Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann, Gesellschafterin, INA-Holding Schaeffler GmbH & Co. KG (war am Tag ihrer Nominierung nicht anwesend)
  •   Dr. Hubertine Underberg-Ruder, Präsidentin des Verwaltungsrates, Underberg AG
  •   Prof. Dr. Horst Wildemann, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Technische Universität München

 

Weitere Informationen, Porträts, Chroniken und Impressionen der Veranstaltung gibt es
unter: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/hall-of-fame-2015/hall-of-fame-fuer-familienunternehmer-die-suche-nach-dem-unternehmer-gen-seite-all/11227508-all.html

 


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Handelsblatt Fachmedien erweitert Buchreihe von „Der Aufsichtsrat“ mit einem Fachbuch zum Generationenwechsel in Familienunternehmen

Bis 2020 wird die Zahl der Familienunternehmen, bei denen ein Generationenwechsel in der Chefetage ansteht, auf weit über 120.000 steigen. Gerade kleinere und mittelständische Betriebe sind von der Nachfolgeproblematik besonders betroffen. Sowohl Unternehmer als auch Nachfolger stehen vor der großen Herausforderung, einen komplexen Übergabeprozess erfolgreich gestalten zu müssen.

Das Spannungsfeld aus familiären und unternehmerischen Interessen hält bei der Planung und Umsetzung des Nachfolgeprozesses viele Stolperfallen bereit. Nicht selten führen Streit oder familieninterne Rivalitäten zum Aus des Unternehmens. Wie der Wechsel erfolgreich gelingt, zeigt das neue Buch „Der Generationenübergang in mittelständischen Familienunternehmen – Die fachlichen und emotionalen Erfolgsfaktoren“ von Dr. Christoph Achenbach.

Es beleuchtet den gesamten Übergabeprozess – von der Nachfolgevorbereitung und -planung über die Entscheidungsfindung bis hin zur Umsetzung und Kontrolle. Besonderes Gewicht gibt Dr. Achenbach dabei dem Aspekt der Konfliktbewältigung innerhalb der Familie, denn an dieser Herausforderung scheitern viele Unternehmerfamilien.

Bei seinen Handlungsempfehlungen kommt dem Autor seine langjährige Erfahrung in der Führung von Unternehmen und der Beratung von Unternehmerfamilien zugute. „Diese Praxisnähe macht das Buch zum unverzichtbaren Begleiter für jeden, der mit dem Generationenübergang zu tun hat“, schreibt der erfolgreiche Familien- und Versandunternehmer Dr. Michael Otto (Otto Group, Hamburg) in seinem Geleitwort.

Bibliografischer Hinweis:

Der Generationenübergang in mittelständischen Familienunternehmen
Die fachlichen und emotionalen Erfolgsfaktoren
Dr. Christoph Achenbach
ISBN 978-3-942543-44-6
248 Seiten
52,- € inkl. MwSt.
1. Auflage 2015
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Handelsblatt nimmt Regine und Erich Sixt sowie Peter-Alexander Wacker in die Hall of Fame der Familienunternehmen auf

Das Handelsblatt hat die Hall of Fame der Familienunternehmen um drei herausragende Unternehmerpersönlichkeiten erweitert: Vor rund 150 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wurden am Mittwochabend im Münchener The Charles Hotel das Unternehmerehepaar Regine und Erich Sixt sowie Peter-Alexander Wacker für ihre innovative und verantwortungsbewusste Unternehmerleistung geehrt. Zudem wurde Carl Gottfried Wilhelm Hagenbeck posthum für sein Lebenswerk ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied ernannt.

Gabor Steingart, Handelsblatt-Herausgeber und Vorsitzender der Jury, würdigt die Leistung der Geehrten wie folgt: „Das deutsche Unternehmertum genießt über die Grenzen Europas hinaus eine Vorbildfunktion. Insbesondere Familienunternehmen stehen für Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eine ausgesprochene Zukunftsfreude. Die ausgezeichneten Unternehmerinnen und Unternehmer haben mit ihrem Ehrgeiz und ihrer Innovationskraft herausragende Leistungen vollbracht und einen wertvollen Beitrag für die deutsche Wirtschaft geleistet.“

Erich Sixt übernahm 1969 von seinem Vater die lokale Autovermietung „Auto Sixt“ mit 200 Fahrzeugen. Der Unternehmer baute das Familienunternehmen kontinuierlich aus und machte Sixt zum Innovationsführer unter den Autovermietern. Regine Sixt, die nach der Hochzeit mit Erich Sixt an seiner Seite das internationale Marketing leitet und für den gesamten Außenauftritt der Marke verantwortlich ist, baute bereits in den 1970er Jahren weltweite Beziehungen zu namhaften Hotels und Fluggesellschaften auf. 1986 kam das Unternehmen, das seit August 2013 als europäische Aktiengesellschaft (Sixt SE) firmiert, an die Börse. Unter der Führung von Regine und Erich Sixt wurde die Sixt SE zum größten deutschen Autovermieter, der mittlerweile in 105 Ländern mit mehr als 200.000 Fahrzeugen aktiv ist und einen Umsatz von 1,6 Mrd. Euro macht.

Handelsblatt-Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs betont in seiner Laudatio die perfekte Arbeitsteilung von Erich und Regine Sixt, durch die sich der Erfolg geradezu zwangsläufig eingestellt habe: „So wie Tempo zum Synonym für Papiertaschentücher oder Nutella zum Synonym für Nougatcreme  geworden ist, so ist Sixt das Synonym für Autovermieten.“

Peter-Alexander Wacker stieg 1996 in die Geschäftsführung der Wacker-Chemie GmbH ein und wurde 2001 zum Sprecher der Geschäftsführung berufen. Unter seiner Führung wurde ein neuer Abschnitt in der 100jährigen Geschichte des Familienunternehmens eingeleitet: So hat er unter anderem die strategische Neuausrichtung des Portfolios, die Neuordnung der Eigentumsverhältnisse sowie den erfolgreichen Börsengang des Unternehmens in 2006 entscheidend geprägt und vorangetrieben. Im Mai 2008 wechselte Peter-Alexander Wacker in den Aufsichtsratsvorsitz der Wacker Chemie AG.

Klaus Becker, Sprecher des Vorstandes der KPMG AG, würdigt in seiner Laudatio den Erfindungsreichtum, die Innovationskraft und Wandlungsfähigkeit des Geehrten, die von großer Bedeutung für den langfristigen Erfolg des Unternehmens seien: „Peter-Alexander Wacker führt eindrucksvoll fort, was als kaufmännische Konstante bei Wacker gilt: Festhalten wo möglich, loslassen wo nötig.“

Seit 2009 zeichnet das Handelsblatt zusammen mit der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG in der „Hall of Fame“ herausragende Persönlichkeiten aus Familienkonzernen und mittelständischen Firmen aus. Neben einem erfolgreichen Wirken in der Unternehmensführung bewertet die Jury dabei auch die Leistung der Familie, wenn diese als Haupteigner maßgeblich und erfolgreich auf die Strategie des Unternehmens einwirkt. Weitere Kriterien sind unter anderem die dauerhafte Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen durch Innovation und herausragende Produktivität, umweltgerechtes Wirtschaften sowie soziales und kulturelles Engagement.

Bisherige Mitglieder der Hall of Fame der Familienunternehmen:

  • 2013: Helga und Erivan Haub, Prof. Dr. Anton Kathrein
    Ehrenmitglieder: Bertha Benz, Dr. August Oetker
  • 2012: Prof. E.h. Klaus Fischer, Martin Kannegiesser und Bernard Meyer
    Ehrenmitglieder: Margarete Steiff und Johann Vaillant
  • 2011: Dr. Jürgen Heraeus, Dr. Markus Miele, Dr. Reinhard Zinkann, Gerhard Winklhofer Ehrenmitglieder: Hermann Bahlsen, Robert Bosch, Rosemarie Veltins
  • 2010: Friedrich von Metzler, Dr. Heinrich Weiss
    Ehrenmitglieder: Melitta Bentz, Albert Boehringer, Carl von Linde, Carl Zeiss
  • 2009: Dr. Martin Herrenknecht, Prof. Dr. Berthold Leibinger
    Ehrenmitglieder: Dr. Heinrich Dräger, Dr. Konrad Henkel, Irene Kärcher, Alfred Freiherr von Oppenheim, Emil Underberg


Die Mitglieder der Jury:

  • Gabor Steingart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt und Herausgeber Handelsblatt (Vorsitz)
  • Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der „Stiftung Familienunternehmen“
  • Klaus Becker, Sprecher des Vorstandes, KPMG AG
  • Dr. Martin Herrenknecht, Vorsitzender des Vorstands, Herrenknecht AG
  • Maria-Elisabeth Schaeffler, Gesellschafterin, INA Holding Schaeffler KG
  • Dr. Hubertine Underberg-Ruder, Präsidentin des Verwaltungsrates, Underberg AG
  • Prof. Dr. Horst Wildemann, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Technische Universität München

Weitere Informationen, Porträts, Chroniken und Impressionen der Veranstaltung gibt es unter: www.handelsblatt.com/hall-of-fame

 

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Pressesprecherin
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Helga und Erivan Haub und Anton Kathrein in die Hall of Fame der Familienunternehmen aufgenommen

Das Handelsblatt würdigt die Pioniere der Wirtschaft 2013: Mit einem Festakt in München werden das Unternehmerehepaar Helga und Erivan Haub sowie Prof. Dr. Anton Kathrein für ihre innovative und verantwortungsbewusste Unternehmensleistung in die Hall of Fame der Familienunternehmen aufgenommen. Außerdem werden Bertha Benz und Dr. August Oetker posthum zu Ehrenmitgliedern ernannt und für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Gabor Steingart, Handelsblatt-Herausgeber und Vorsitzender der Jury, würdigt die Leistung der Geehrten wie folgt: „Ihre Namen stehen für einen Unternehmergeist, bei dem nicht die kurzfristige Gewinnoptimierung, sondern die verantwortungsbewusste und innovative Weiterentwicklung der Firmen im Vordergrund stehen. Deutschland verdankt seine starke Position in Europa und der Welt in hohem Maße solchen Familienunternehmern, die oft über Generationen hinweg Maßstäbe gesetzt haben. 

Erivan Haub trat 1963 in die familieneigene Tengelmann-Gruppe ein, deren alleiniger Geschäftsführer er im März 1969 wurde. An der Seite seiner Frau Helga hat er die Tengelmann-Gruppe nicht nur zu einem der weltweit führenden Einzelhandelsunternehmen ausgebaut, sondern diese auch in sozialer und ökologischer Hinsicht zu einem Vorreiter für nachhaltiges und verantwortungsvolles Wirtschaften entwickelt. Seit 2000 leitet der gemeinsame Sohn Karl-Erivan Haub das Unternehmen, während Erivan Haub in den Beirat der Firmengruppe wechselte.

Anton Kathrein hat 1972 nach dem Tod seines Vaters mit gerade einmal 21 Jahren die Leitung der Kathrein-Werke übernommen. Unter seiner Führung wurde der 1919 in Rosenheim gegründete Antennenhersteller zu einem weltweit führenden Anbieter von Satelliten-Empfangsanlagen, Empfangsantennen, Autoantennen und Automobilelektronik. Zudem hat Kathrein bereits frühzeitig auf den zukunftsträchtigen Mobilfunkmarkt gesetzt. Den Preis für den am 13. November 2012 überraschend im Alter von 61 Jahren verstorbenen Unternehmer nimmt sein Sohn Anton Kathrein jun., Geschäftsführender Gesellschafter der Kathrein-Werke KG, entgegen.

Das Handelsblatt zeichnet bereits zum fünften Mal zusammen mit der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG in der Hall of Fame Unternehmerpersönlichkeiten aus Familienkonzernen und mittelständischen Firmen aus. Neben einem erfolgreichen Wirken in der Unternehmensführung bewertet die Jury dabei auch die Leistung der Familie, wenn diese als Haupteigner maßgeblich und erfolgreich auf die Strategie des Unternehmens einwirkt. Weitere Kriterien sind unter anderem die dauerhafte Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen durch Innovation und herausragende Produktivität, umweltgerechtes Wirtschaften sowie soziales und kulturelles Engagement.

 

Mitglieder der Hall of Fame der Familienunternehmen sind:
2012: Prof. E.h. Klaus Fischer, Martin Kannegiesser und Bernard Meyer
Ehrenmitglieder: Margarete Steiff und Johann Vaillant
2011: Dr. Jürgen Heraeus, Dr. Markus Miele, Dr. Reinhard Zinkann, Gerhard Winklhofer Ehrenmitglieder: Hermann Bahlsen, Robert Bosch, Rosemarie Veltins
2010: Friedrich von Metzler, Dr. Heinrich Weiss
Ehrenmitglieder: Melitta Bentz, Albert Boehringer, Carl von Linde, Carl Zeiss
2009: Dr. Martin Herrenknecht, Prof. Dr. Berthold Leibinger
Ehrenmitglieder: Dr. Heinrich Dräger, Dr. Konrad Henkel, Irene Kärcher, Alfred Freiherr von Oppenheim, Emil Underberg

Die Mitglieder der Jury sind:

  • Gabor Steingart Geschäftsführer, Verlagsgruppe Handelsblatt (Vorsitz)
  • Stefan Heidbreder Geschäftsführer der „Stiftung Familienunternehmen“
  • Dr. Martin Herrenknecht Vorsitzender des Vorstands, Herrenknecht AG
  • Prof. Dr. Rolf Nonnenmacher Chairman EMA-Region, KPMG AG
  • Maria-Elisabeth Schaeffler Gesellschafterin, INA Holding Schaeffler KG
  • Dr. Hubertine Underberg-Ruder Präsidentin des Verwaltungsrates, Underberg AG
  • Prof. Dr. Horst Wildemann Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Technische Universität München

 

www.handelsblatt.com/hall-of-fame

 

Kontakt:
Kerstin Jaumann
Referentin Unternehmenskommunikation/
Pressesprecherin
Tel.: 0211.887-1015
E-Mail: pressestelle@vhb.de

Handelsblatt würdigt Entrepreneure in der „Hall of Fame der Familienunternehmen“

Zum vierten Mal hat das Handelsblatt verdiente Unternehmerpersönlichkeiten durch die Aufnahme in die „Hall of Fame der Familienunternehmen“ gewürdigt. Im feierlichen Rahmen ehrten der Verleger des Handelsblatts, Dieter von Holtzbrinck und Handelsblatt-Chefredakteur Gabor Steingart am Mittwochabend, 18. Januar, in München die neuen Mitglieder:

  • Prof. E.h. Klaus Fischer, Inhaber und Vorsitzender des Beirats,
    fischerwerke GmbH & Co. KG
  • Martin Kannegiesser, Geschäftsführender Gesellschafter, Herbert Kannegiesser GmbH
  • Bernard Meyer, Geschäftsführender Gesellschafter, Meyer Werft

Mit Margarete Steiff und Johann Vaillant wurden wiederum auch zwei bereits verstorbene Unternehmer zur posthumen Würdigung ihres Lebenswerks als Ehrenmitglieder in die Hall of Fame aufgenommen. Im festlichen Ambiente des The Charles Hotels hob Chefredakteur Gabor Steingart die Leistung der Familienunternehmen hervor: „Nicht erst die zurückliegende Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt, welchen Fels in der Brandung diese Unternehmer darstellen. Ohne ihren Mut, ihren Durchhaltewillen, der sich nicht an kurzfristigen Erfolgen messen lässt, und ihre verantwortliche Haltung stünde die deutsche Wirtschaft nicht so hervorragend da wie heute.“

Seit 2009 ehrt das Handelsblatt mit maßgeblicher Unterstützung des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG in der Hall of Fame Persönlichkeiten, die in ihrem Unternehmen herausragende Leistungen vollbracht haben und gesellschaftliches Vorbild sind. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat die Schirmherrschaft für die Initiative übernommen.

Mit der Aufnahme in die Hall of Fame der Familienunternehmer werden Persönlichkeiten geehrt, deren Erfolg das Ergebnis kontinuierlichen Wirkens in der Unternehmensführung ist. Ebenso bewertet die Jury die unternehmerische Leistung der Familie, wenn diese als Haupteigner maßgeblich und erfolgreich auf die Strategie des Unternehmens einwirkt. Weitere Kriterien sind unter anderem die dauerhafte Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen durch Innovation und herausragende Produktivität, umweltgerechtes Wirtschaften sowie soziales und kulturelles Engagement. „Diese Unternehmerinnen und Unternehmer haben als gesellschaftliche Vorbilder Maßstäbe in der visionären und erfolgreichen Unternehmensführung gesetzt“, erklärte Gabor Steingart zum Abschluss der Ehrung.

Mitglieder der Hall of Fame der Familienunternehmen sind:

2011: Dr. Jürgen Heraeus, Dr. Markus Miele, Dr. Reinhard Zinkann, Gerhard Winklhofer Ehrenmitglieder: Hermann Bahlsen, Robert Bosch, Rosemarie Veltins

2010: Friedrich von Metzler, Dr. Heinrich Weiss
Ehrenmitglieder: Melitta Bentz, Albert Boehringer, Carl von Linde, Carl Zeiss

2009: Dr. Martin Herrenknecht, Prof. Dr. Berthold Leibinger
Ehrenmitglieder: Dr. Heinrich Dräger, Dr. Konrad Henkel, Irene Kärcher, Alfred Freiherr von Oppenheim, Emil Underberg

Hintergründe, Fakten und Biografien unter: www.handelsblatt.com/hall-of-fame

 

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